Herzlich willkommen beim Evangelischen Jugendwerk Bretten-Bruchsal!


Jahreslosung 2019

"Suche Frieden (Schalom) und jage ihm nach - bleib auf seiner Spur und setze dich dafür ein!"

Psalm 34, 15 - Jahreslosung 2019


Terroranschlag in Halle

Die Bilder und Nachrichten aus Halle machen uns fassungslos angesichts des rechtsextremistischen Terrors auf unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern.
Sie treffen uns alle.
Das jüdische Gotteshaus wird am Tag der Versöhnung zum Anschlagziel,
Menschenleben wird abgeknallt wie in einem Ego-Shooter. Doch entsetzlich, furchtbar real.
Was Worte, was Hass und Fanatismus anrichten können, was für eine zerstörerische Kraft!
Dem entgegen gelten die Worte:
„Wir gehören zusammen und wir stehen zusammen gegen alle menschenverachtenden Kräfte!“,
so schreibt Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh an den Vorstand Rami Suliman und den Landesrabbiner Moshe Flomenmann der Israelitischen Kultusgemeinde in Baden.
Immer häufiger höre ich "es muss doch mal gesagt werden". Doch hinter den Worten stecken meistens Vorurteile, die sich in Hass vewandeln können.
Im jüdischen Gebet "Avinu Malkenu" (unser Vater, unser König) zum Jom Kippur heißt es "Unser Vater, unser König, mache nichtig die Gedanken unsrer Hasser. Unser Vater, unser König, vereitle den Rat unsrer Feinde."
Möge Gott uns als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Evangelischen Jugend dazu gebrauchen, dass wir "in Gedanken, Worten und Taten" allem Hass und Gewalt, aller Juden- und Fremdenfeindlichkeit entgegen stehen. Lasst uns an der Seite unserer jüdischen und muslimischen Geschwistern stehen und kreativ überlegen wozu uns die Jahreslosung 2019 ermutigt: "Suche Frieden (Schalom) und jage ihm nach - bleib auf seiner Spur und setze dich dafür ein!"

Wolfgang Kahler, Bezirksjugendreferent


Konfi-Startup-Gottesdienst

Über 300 Jugendliche aus 18 Kirchengemeinden von Philippsburg bis Kürnbach und bis Walzbachtal haben sich zum 1. Konfi-Startup-Gottesdienst am Freitag, 20.September um 18.00 Uhr in die Lutherkirche Bruchsal einladen lassen, der ganz im Zeichen von „Friday for future“ stand.

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Startup Gottesdienst 2019


Neuer Bezirksjugendpfarrer

Oliver Hoops aus Gemmingen

Schulpfarrer in Käthe-Kollwitz-Schule und Handelslehranstalt (HLA) in Bruchsal

Oliver Hoops

Einführungsgottesdienst von Bezirksjugendpfarrer Oliver Hoops mit Mitarbeiterdankfest und Bezirksjugendsynode am Freitag, 7.Februar 2020, 18.00 Uhr Lutherkirche Bruchsal


Alle-Achtung-Schulungen

Alle Achtung! Logo

Basisschulung: Dienstag, 05. November (18:30 - 21:00)
Aufbauschulung: Dienstag, 26. November (18:30 - 21:00)

Ort: Ev. Gemeindehaus Unteröwisheim, Friedrichstr. 68, 76703 Kraichtal

Leitung: Anja Buhr, Wolfgang Kahler, BJR

Anmeldung: per E-Mail an: schuldekanat.brettenbruchsal@kbz.ekiba.de

Bei Rückfragen:
Ev. Schuldekanat Bretten-Bruchsal, Telefon 07251 307190
Ev. Jugendwerk, Telefon 0151 67111417 (Wolfgang Kahler, BJR)


Reichsbürger mit Kalaschnikow

Von Anton Maegerle - Datum: 03.07.2019 - https://www.kontextwochenzeitung.de/

Die Zahl der bekannten Rechtsextremen ist so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Einige von ihnen sind bewaffnet, und das nicht zu knapp. Eine Auswahl an Waffenfunden bei Neonazis und Co.

Mit 24 100 Personen befindet sich das rechtsextreme Personenpotenzial dem aktuellen Verfassungsschutzbericht des Bundes zufolge auf einem neuen Höchststand seit 2014. Etwa die Hälfte von ihnen, ca. 12 700, gilt als gewaltbereit. Angestiegen auf 1088 (2017 waren es 1054) sind die rechtsextremen Gewalttaten, wovon 821 (2017: 774) fremdenfeindlich motiviert waren, darunter sechs versuchte Tötungsdelikte und 770 Körperverletzungen. Rechte Gewalt gegen Linke wurde in 113 Fällen ( 2017: 98 ) registriert, 33 gewalttätige Übergriffe richteten sich gegen andere politische Gegner.

Die Gewaltorientierung der rechten Szene werde auch durch die gestiegene Bedeutung von und das zunehmende Interesse an martialischem Kampfsport untermauert, wird im Bericht festgehalten. Radikalisierungsverläufe bei gewaltorientierten Rechtsextremisten und auch bisher nicht auffällig gewordenen Personen könnten in rechtsterroristischen Ansätzen münden. Auch durch so genannte "Bürgerwehren" und "Schutzstreifen", wie sie von Rechtsextremisten in mehreren Bundesländern gegründet wurden, könnten sich rechtsterroristische Gruppierungen herausbilden, warnen die Verfassungsschützer.

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